GISAA – Geflüchtete in Schule, Ausbildung, Arbeit

Die Integration Geflüchteter in Schule/Ausbildung/Arbeit mit Entwicklungs- und Aufstiegsperspektiven als Grundlage für wirtschaftliche Unabhängigkeit und gesellschaftliche Integration ist Ziel des Netzwerks GISAA.

Das Netzwerk GISAA besteht aus AWO EN, bobeq gGmbH, Caritasverband Herne e. V.,  Caritasverband Witten e. V., Diakonie Mark Ruhr, HAZ Arbeit + Zukunft sowie zahlreichen Kooperationspartnern aus der Region. Gemeinsam verfolgen wir das Ziel, Geflüchteten durch niedrigschwellige, aufsuchende und bei Bedarf muttersprachliche Beratung und Angebote eine tragfähige Ausbildungs-/Berufsintegration zu ermöglichen.

Der Caritasverband Witten e. V. unterstützt Teilnehmende bei der Suche nach passenden Stellenangeboten sowie im gesamten Bewerbungsprozess und nach erfolgreicher Vermittlung – in Einzelberatungen und im Rahmen von Workshops wie dem Bewerbungs-Sommercamp.

Gemeinsam mit den Teilnehmenden werden Ausbildungsmessen besucht und Betriebserkundungen durchgeführt. Zudem sollen quartalsweise Job-Picknicks an unterschiedlichen Orten stattfinden. 

Um Vermittlungshemmnisse abzubauen, finden zudem Vermittlungen in Sprachkursangebote, Qualifizierungsmaßnahmen und Praktika statt. Dabei werden niedrigschwellige Deutschsprachkursangebote in Präsenz und online für kleinere Lerngruppen durch Honorarkräfte angeboten – insbesondere für Frauen.

Zudem sollen in Workshops grundlegende Medienkompetenzen vermittelt werden, die in Alltag und Beruf unabdingbar sind. Messebesuche und Workshops sollen durch Freiwillige unterstützt werden. Zudem können Ehrenamtliche Geflüchtete in Ausbildung als „Buddy für die Ausbildung“ unterstützen und bspw. mit ihnen für den Berufsschulunterricht lernen.

Ein Netzwerk mit lokalen Unternehmen wird aufgebaut. Zudem werden Schulungen zum Thema „Flucht und Arbeitsmarktintegration“ angeboten.


Das Projekt Geflüchtete in Schule, Ausbildung, Arbeit (GISAA) wird im Rahmen des Programms WIR durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und die Europäische Union über den Europäischen Sozialfonds Plus (ESF Plus) gefördert.