Ehrenamt in Corona-Zeiten

Ehrenamt in Corona-Zeiten

Corona und das Ehrenamt…………

……..haben mehr miteinander zu tun, als man glaubt. Viele gefährdete, insbesondere alte Menschen wurden aufgefordert, die eigene Wohnung nicht mehr zu verlassen. Wer keine Angehörigen hat, ist auf fremde Hilfe angewiesen. Pflegedienste sind inzwischen überlastet. Darum organisiert die Freiwilligenagentur Fokus jetzt in Zusammenarbeit mit der Stadt Witten ehrenamtliche Einkaufshilfen.

Sinnvolles Ehrenamt zu vergeben

Sinnvolles Ehrenamt zu vergeben

Fast 1960 Frauen und Männer in Witten haben einen Betreuer oder eine Betreuerin an ihrer Seite. Aufgrund einer Erkrankung, eines Unfalls oder ihres Alters sind die Betreuten nicht mehr in der Lage, wichtige Dinge ihres Lebens selbst zu regeln und Entscheidungen zu treffen. Stadt und Caritas suchen Menschen, die bereit sind, eine ehrenamtlich rechtliche Betreuung zu übernehmen.

Caritas Witten lässt am Hospiz 1000 Kerzen leuchten

Caritas Witten lässt am Hospiz 1000 Kerzen leuchten

1000 Kerzen sollen das St.-Elisabeth-Hospiz am Freitag (29.11.) in neuem Glanz erstrahlen lassen. Die Caritas beteiligt sich damit an der Aktion „Eine Million Sterne“. Sie wird seit zehn Jahren vom Verband Caritas international europaweit für benachteiligte Menschen veranstaltet. „Auch in Witten gibt es Orte, wo Hilfe gebraucht wird“, sagt Caritas-Vorstand Hartmut Claes.

Tornister für i-Dötze

Tornister für i-Dötze

Erstklässler, die mit einer Plastiktüte oder einem Beutel anstatt mit einem schicken Ranzen zur Schule gehen, sind von vornherein Außenseiter. Damit in Witten kein i-Dötzchen ohne Tornister nach den Sommerferien dasteht, haben sich die Ruhrtalengel und die Caritas zu einer gemeinsamen Aktion zusammengeschlossen: Wittener Viertklässler können in den nächsten Tagen ihre ausgediente „Tonne“ spenden.

„Es wird immer schlimmer“- Pflege leidet unter Bürokratie

„Es wird immer schlimmer“- Pflege leidet unter Bürokratie

Die Verbände der Freien Wohlfahrtspflege fordern eine Umkehr von der bisherigen Politik. Die Kommerzialisierung und Ökonomisierung der Pflege habe ein Ausmaß angenommen, das nicht mehr sinnvoll sei. „Die Pflege von Menschen ist eine verantwortungsvolle und sinnstiftende Arbeit, die eine hohe fachliche Kompetenz erfordert. Pflegekräfte, die sich für diesen Beruf entschieden haben, müssen so arbeiten, wie es ihrem Berufsethos entspricht“, unterstützen die Freien Wohlfahrtsverbände die Resolution zum Notstand in der Pflege unisono.

Mehr Sicherheit für Pflegekräfte

Mehr Sicherheit für Pflegekräfte

Krankenschwestern sind beliebt. Sie helfen, sind freundlich und haben immer ein offenes Ohr für die Anliegen ihrer Patienten. Und dennoch leben sie gelegentlich auch gefährlich. Immer wieder kommt es zu Konflikten mit verwirrten Patienten oder überforderten Angehörigen. Meistens bleibt es bei verbalen Anfeindungen. Es gibt aber auch Situationen, in denen sich das Pflegepersonal körperlich wehren muss.